Schulstarterpack für Erst- und Fünftklässler mit wenig Geld

06.07.21, 13:02
Kaspar Mueller-Brinkmann
210629_CVREK_Schulstarter_mr (c) Carsten Preis

Hürth – Nach den Sommerferien beginnt für zahlreiche Kinder in Hürth der sogenannte „Ernst des Lebens“: Sie wechseln vom Kindergarten in die Grundschule oder von der Grundschule auf eine weiterführende Schule. Eltern kennen das: Neben Schulranzen, Sportbeutel und Trinkflasche sind auch zahlreichen Schreibwaren-Artikel zu besorgen. Insbesondere Familien, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, fällt es nicht leicht, diese „Erstausstattung“ zu finanzieren. Das Projekt „Kinder stärken, Eltern entlasten – Schulstarterpack“ der Caritas Rhein-Erft, der Katholischen Kirche in Hürth und des Jugendamtes Hürth will hier unterstützen. In Hürth betrifft das aktuell fast 90 Kinder, die in die erste oder fünfte Klasse eingeschult werden.

„Wir möchten diesen Kindern einen guten Schulstart ermöglichen, der auch die Eltern entlastet“, erklärt Katrin Stelzmann, von der Fachberatung Gemeindecaritas des Caritasverband Rhein-Erft. „Eine vernünftige Ausstattung ist hierbei ein Grundstein.“ Die Idee: Jedes Kind in Hürth, dessen Eltern finanzielle Schwierigkeiten haben, wird kostenfrei ein „Schulstarterpack“ bekommen. Darin sind die meisten von der Schule vorgegebenen Arbeitsmaterialien enthalten. Da die Anforderungen für die fünften Klassen je nach Schule sehr unterschiedlich sind, gibt es hier zweckgebundene Gutscheine für den Wilura Schreibshop in Hürth. Die Schulstarterpacks werden für die neuen i-Dötzchen über die Kita-Leitung und für die Schulwechsler durch die Schulsozialarbeiter den Familien übergeben.

„Eltern werden durch das Starterpack entlastet, da sie sonst sehr viel Organisationstalent aufbringen und in verschiedenen Geschäften und im Internet auf Schnäppchenjagd gehen müssen“, erzählt Julia Fehlisch vom Jugendamt Hürth. Weiterer Vorteile: Viele Materialien, die zum Schulstart angeschafft werden, halten viele Jahre, so dass die Familien für die kommende Schulzeit eine gute Basis haben. 

Das Projekt „Kinder stärken, Eltern entlasten – Schulstarterpack“ wird gemeinsam von der Fachberatung Gemeindecaritas des Caritasverbands für den Rhein-Erft-Kreis, der pfarrgemeindlichen Caritas der Katholischen Kirche in Hürth und dem Netzwerk „Chancen für Kinder – Kinderarmut vermeiden“ des Jugendamtes der Stadt Hürth initiiert. Finanziert wird die Aktion unter anderem mit 3.200 Euro durch das Stiftungszentrum des Erzbistums Köln sowie mit weiteren 500 Euro aus der Caritas-Kasse der Katholischen Kirche in Hürth. Der beteiligte Schreibwarenhandel unterstützt die Aktion zudem mit besonderen Preisrabatten.

 

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Der Caritasverband Rhein-Erft-Kreis e. V. ist Träger von rund 70 Diensten und Einrichtungen rund um ambulante und stationäre Pflege, Familien-, Kinder- und Jugendhilfe sowie Beratungsdienste. Neun Seniorenzentren betreibt der Verband im Kreisgebiet. Mit über 1.600 Mitarbeitenden gehört er zu den größten Arbeitgebern im Rhein-Erft-Kreis. Hinzu kommen rund 1.000 Ehrenamtler. Damit ist der Caritasverband zugleich der größte Wohlfahrtsverband im Rhein-Erft-Kreis.

 

Bildzeile:

Die Initiatoren des Projektes Schulstarterpack überreichen die ersten Tüten mit Schulausstattungen an die Leiterinnen der Kita St. Severin in Hürth. Im Foto von links: Pfarrvikar Werner Friesdorf, Peter Prinz (stellvertretender Bürgermeister Hürth), Annegret Keller (Kita-Leiterin), Svenja Donov (Schulsozialarbeiterin), Julia Fehlisch (Jugendamt Hürth), Katrin Stelzmann (Caritas Rhein-Erft) und Nina Görtz (stellvertretende Kita-Leiterin).

 

Foto: Carsten Preis /Abdruck honorarfrei

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