„Institution Pulheims“ feiert 40. Geburtstag

16.04.26, 12:00
Carsten Preis
260415_40_Jahre_SZ_Pulheim_mr (c) Carsten Preis

Pulheim – „1986 erschütterte Tschernobyl die Welt, Argentinien wurde mit Diego Maradona Weltmeister und ‚Top Gun‘ kam in die Kinos“, erinnerte sich Jürgen Schenzler bei der Jubiläumsfeier. „… und 1986 wurde unser Caritas-Seniorenzentrum in Pulheim eröffnet. Das ist ein Grund zu feiern“, so der Einrichtungsleiter mit einem Schmunzeln. Nun wurde in der Steinstraße das 40-jährige Bestehen des Hauses gefeiert – gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen sowie Gästen aus Politik, Kirche und Verband.

„Das Haus ist eine Institution in Pulheim“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Pulheims, Elisabeth Rehmann, bei ihren Grußworten. „Hier sagt man nicht: Ich gehe zum Seniorenzentrum, sondern: Ich gehe zur Steinstraße. Jeder in Pulheim kennt die Steinstraße“, betonte sie. 

Seit der Eröffnung hat sich das Haus stetig weiterentwickelt. Ursprünglich mit 106 Plätzen gestartet, leben heute 110 Bewohnerinnen und Bewohner im Haus, die von 126 Mitarbeitenden betreut werden. Seit 1986 sind dort rund 2.300 ältere Menschen begleitet, gepflegt und unterstützt. Zum Seniorenzentrum gehört seit Beginn auch das benachbarte Johannishaus mit seinen zwölf Alten-Wohnungen.

„40 Jahre Seniorenzentrum Pulheim stehen für Beständigkeit, Entwicklung und Menschlichkeit“, unterstrich Dr. Petra Rixgens, Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes. Ihr besonderer Dank gelte den Mitarbeitenden, die das Haus mit Fachlichkeit, Herz und Verantwortung geprägt haben.

Im Laufe der Jahre ist das Seniorenzentrum immer wieder an neue Anforderungen angepasst worden. Ein besonders prägender Abschnitt war der umfassende Umbau des Gebäudes, der 2018 begann und sich auch aufgrund der Corona-Pandemie bis 2024 hinzog. Im vergangenen Jahr wurde zudem der Andachtsraum saniert und neugestaltet. Damit wurde das Haus sowohl baulich als auch inhaltlich weiterentwickelt.

Besonders in Pulheim ist zudem das starke Engagement von rund 40 Ehrenamtlichen vor Ort, wie etwa der Gruppe „Wühlmäuse“, die den Garten des Hauses pflegt und damit einen wichtigen Ort der Begegnung schafft.

Landrat Frank Rock verband mit dem Seniorenzentrum ganz persönliche Erinnerungen. Er war selbst 1991 im Haus tätig – als Station seiner Ausbildung bei der Caritas zum Bürokaufmann. Das Seniorenzentrum stehe für „gelebte Nähe und Geborgenheit“. Die Zeit vor Ort im Speziellen und die Ausbildung im Allgemeinen habe ihn geprägt und sei ihm bis heute in guter Erinnerung geblieben.

Ein weiterer besonderer Moment war die Segnung des neuen Andachtsraums durch Kreisdechant Hendrik Hülz. Die Neugestaltung des Raumes wurde baulich von Abels Projektentwicklung umgesetzt. Für die Gestaltung zeichnet Egbert Verbeek verantwortlich.
 
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Der Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis e. V. ist Träger von rund 70 Diensten und Einrichtungen rund um ambulante und stationäre Pflege, Familien-, Kinder- und Jugendhilfe sowie Beratungsdienste. Neun Seniorenzentren betreibt der Verband im Kreisgebiet. Mit über 1.700 Mitarbeitenden gehört er zu den größten Arbeitgebern im Rhein-Erft-Kreis. Hinzu kommen rund 1.000 Ehrenamtler. Damit ist der Caritasverband zugleich der größte Wohlfahrtsverband im Rhein-Erft-Kreis.

 

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