Drei Generationen im selben HausCaritas-Seniorenzentrum St. Martinus

14.07.17, 13:41
Kaspar Mueller-Brinkmann
3_Generationen_hp (c) Alois Müller

Elsdorf –  „Wir haben alle ein Helfersyndrom“, sagt Gabriele Steffens mit einem Augenzwinkern. Mit „wir“ meint die 46-Jährige sich, ihre Tochter Lorena Wirtz (21) und ihre Mutter Helga Brand (85). Alle drei Frauen haben einen engen Bezug zum Caritas-Seniorenzentrum St. Martinus in Elsdorf-Niederembt. Die Älteste hat von 1974 bis 1993 als Hauswirtschafterin dort gearbeitet und war zwischen 2010 und 2015 als ehrenamtliche Mitarbeiterin tätig. Seit Januar 2017 ist Helga Brand nun selbst Bewohnerin des St. Martinus.

Gepflegt wird die 85 Jährige unter anderem von ihrer Enkelin. Sie arbeitet, genau wie ihre Mutter Gabriele Steffens, als Altenpflegerinnen im Seniorenzentrum. „Als meine Mutter anfing, als Hauswirtschafterin im St. Martinus zu arbeiten, war ich drei Jahre alt“, erinnert sich Gabriele Steffens. „Ich habe meine Mutter oft zur Arbeit begleitet und bin von klein auf eng mit dem Haus verbunden.“ Schön früh war für sie klar, dass sie in der Pflege arbeiten möchte. Tochter Lorena stieß auf Umwegen dazu: Zunächst absolvierte sie eine Ausbildung zur Arzthelferin und arbeitete in einer kleinen Arztpraxis. „Das war mir aber auf Dauer nicht abwechslungsreich genug“, erzählt sie. Seit Mai 2015 arbeitet sie nun ebenfalls als Altenpflegerin im St. Martinus und ist genau wie ihre Mutter sehr glücklich darüber.

„Ich möchte nichts anderes machen“, sagt Gabriele Steffens. Der Umgang mit den Bewohnern und die Dankbarkeit, die ihr entgegengebracht wird, sind für die 46-Jährige unersetzlich. Auch die familiäre Atmosphäre im St. Martinus sei etwas Besonderes. Mutter und Tochter sind hier in unterschiedlichen Wohnbereichen tätig, haben aber auch schon zusammen gearbeitet. „Das klappt sehr gut.“

Oma Helga Brand lebt im Wohnbereich von Enkelin Lorena. „Am Anfang war es für meine Großmutter schwierig, den privaten und beruflichen Bereich zu trennen“, erzählt Lorena Wirtz. „Inzwischen weiß sie, dass ich mich im Dienst auch um andere Bewohner kümmern muss.“ Zeit für private Gespräche gibt es dann in der Freizeit. Die drei Frauen haben sowohl auf der beruflichen, als auch auf der privaten Ebene einen engen Kontakt. „Die Konstellation von drei Generationen in einem Haus passt bei uns hervorragend“, freut sich Gabriele Steffens.

Das Caritas-Seniorenzentrum St. Martinus bietet 86 Wohn- und Pflegeplätze und liegt in ländlicher Umgebung inmitten des Dorfes Niederembt im Dreieck von Bedburg, Bergheim und Elsdorf. Eingebettet in den Dorfkern und in der Nachbarschaft von Fachwerkhäusern sind die Hausbewohner Teil einer lebendigen Dorfgemeinschaft.

 

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Der Caritasverband Rhein-Erft-Kreis e. V. ist Träger von rund 70 Diensten und Einrichtungen rund um ambulante und stationäre Pflege, Familien-, Kinder- und Jugendhilfe sowie Beratungsdienste. Neun Seniorenzentren betreibt der Verband im Kreisgebiet. Mit über 1.600 Mitarbeitenden gehört er zu den größten Arbeitgebern im Rhein-Erft-Kreis. Hinzu kommen rund 1.000 Ehrenamtler. Damit ist der Caritasverband zugleich der größte Wohlfahrtsverband im Rhein-Erft-Kreis.

 

Bildzeile:

Drei Generationen im Caritas-Seniorenzentrum St. Martinus: Bewohnerin Helga Brand (Mitte) mit ihrer Tochter Gabriele Steffens (links) und Enkelin Lorena Wirtz (21). Beide arbeiten als Altenpflegerinnen.

 

Foto: Alois Müller/Abdruck honorarfrei

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