Caritas löst Versprechen ein: 80 Pflegeplätze für Kerpen-Buir

09.02.21, 13:43
Kaspar Mueller-Brinkmann
210201_3 D Ansichten mit Kapelle_27_mr (c) Dr. Michael Abels

Kerpen-Buir – Ende September 2019 haben die letzten Bewohner das Caritas-Seniorenzentrum St. Josef in Kerpen-Buir verlassen. Nun werden die Pläne eines Neubaus an selber Stelle konkret: „Wir lösen unser Versprechen ein und bauen ein neues Seniorenzentrum mit 80 Pflegeplätzen“, verkündet Peter Altmayer, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes Rhein-Erft. Ab März soll mit dem Abriss des alten Gebäudes an der Bahnstraße begonnen werden. Rund drei Monate später folgt der erste Spatenstich für das neue Haus.

„Wenn alles nach Plan läuft, können bereits Anfang 2023 die ersten Seniorinnen und Senioren einziehen“, so Altmayer. Sie können sich auf ein modernes Seniorenzentrum mit guter Infrastruktur freuen. Geplant ist ein dreigeschossiger Neubau. Dort sollen sechs Wohngruppen für jeweils elf bis 15 Bewohnern Platz finden. Es gibt ausschließlich Einzelzimmer. Diese sind rollstuhlgerecht und haben ein eigenes Bad. Jede Wohngruppe verfügt zudem über einen eigenen Aufenthaltsbereich, wo gekocht, gegessen und gewohnt wird. Im Erdgeschoss sind eine Außenterrasse sowie eine Gartenfläche vorgesehen. Im oberen Geschoss wird es einen überdachten Balkon geben. 

Zur weiteren Ausstattung des Seniorenzentrums gehören eine Küche sowie ein Empfangs- und Verwaltungsbereich. In der Nähe des Haupteingangs ist eine Cafeteria mit Außenterrasse geplant. Sie soll als Treffpunkt für Angehörige und Bewohner dienen. Eine großzügige Gartenfläche mit Wegen und Sitzgelegenheiten sowie eine Kapelle runden das Angebot ab. Die Investitionssumme beträgt rund elf Millionen Euro, berichtet der Vorstandsvorsitzende. 

Der Bedarf an vollstationären Pflegeplätzen in Kerpen-Buir ist groß. Nach der Schließung von St. Josef fehlt eine eigene Einrichtung im Stadtteil. „Leider war eine Sanierung des alten Seniorenzentrums unter anderen wegen der Stahlbeton-Schottenbauweise nicht möglich“, erklärt Altmayer. „Da wir aber dennoch ein stationäres Pflegeangebot vor Ort anbieten möchten, haben wir uns für den Neubau entschieden.“ Der Standort ist attraktiv. Das rund 7.000 Quadratmeter große Grundstück gehört dem Caritasverband Rhein-Erft. Die Nachbarschaft bietet eine gute Infrastruktur mit einer Apotheke, der Kirche St. Michael und einem Geldinstitut. Lebensmittelgeschäfte sind rund eineinhalb Kilometer entfernt und über eine Buslinie gut angebunden. „Wir freuen uns, dass es nun endlich losgeht und wir in rund zwei Jahren die ersten Bewohnerinnen und Bewohner begrüßen können“, sagt Altmayer.

 

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Der Caritasverband Rhein-Erft-Kreis e. V. ist Träger von rund 70 Diensten und Einrichtungen rund um ambulante und stationäre Pflege, Familien-, Kinder- und Jugendhilfe sowie Beratungsdienste. Neun Seniorenzentren betreibt der Verband im Kreisgebiet. Mit über 1.600 Mitarbeitenden gehört er zu den größten Arbeitgebern im Rhein-Erft-Kreis. Hinzu kommen rund 1.000 Ehrenamtler. Damit ist der Caritasverband zugleich der größte Wohlfahrtsverband im Rhein-Erft-Kreis.

 

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Das alte Caritas-Seniorenzentrum St. Josef war nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren und wird einem modernen Neubau weichen. 

Luftbild: Kaspar Müller-Bringmann/Abdruck honorarfrei

 

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So soll der Neubau des Caritas-Seniorenzentrum St. Josef aussehen: Die Grafik zeigt den Blick auf den Haupteingang. Links neben der Eingangshalle ist eine Cafeteria mit Außenterrasse geplant.

3D-Ansicht: Dr. Michael Abels/Abdruck honorarfrei

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