190430_SZ_Brauweiler (c) Caritas Rhein-Erft

Noch eine weitere Überraschung

201224_Noch mehr Überraschungen (c) Wintz

Dezember 2020 - Einen Tag vor Heiligabend wurden die Bewohner des Seniorenzentrums St. Nikolaus noch einmal überrascht!

Eine Mutter und ihr Sohn Felix aus Brauweiler waren fleißig. Sie hatten für jede Bewohnerin und jeden Bewohner ein Päckchen gepackt, mit anderen Worten 80 Päckchen.

Alle bekamen etwas Gebasteltes,  etwas Süßes durfte nicht fehlen, etwas Praktisches war dabei und für die Schönheit hatten sie in der Nikolaus-Apotheke Körperlotion organisiert. Außerdem war in jedem Päckchen eine Weihnachtskarte.

Einrichtungsleiterin Antje Weber bedankte sich für die schöne Geste, die den Bewohnern große Freude bereitet und ihnen das Gefühl gibt, nicht alleine zu sein!

Text: Rosi Wintz

Fotos: Antje Weber

Sieben kleine Adventscafés

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Dezember 2020 - Leider waren im Advent keine gemeinsamen Feierlichkeiten möglich. Deshalb hatte Antje Weber, Einrichtungsleitung SZ St. Nikolaus, die Idee, mit jeder Wohngemeinschaft einzeln im Bistro ein kleines Weihnachtscafé zu gestalten. 

Gestartet wurde jeweils mit einer Andacht, die von den Ehrenamtlichen Edeltraud Weinmiller, Gertrud Franzen und der Gemeindeassistentin Sarah Didden gehalten wurden.  Die Ehrenamtliche Monika Thelen begleitete die Andachten musikalisch und sorgte auch danach mit stimmungsvollen Adventsliedern für eine feierliche Stimmung. Bei Kaffee und Kuchen und kleinen Adventsgeschichten konnten Bewohner, Ehrenamtliche und Mitarbeiter für kurze Zeit einfach einmal abschalten und den Advent gebührend feiern.

Text und Foto: Rosi Wintz

Nikolaus im St. Nikolaus

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6. Dezember 2020 - Der 6. Dezember ist im Seniorenzentrum St. Nikolaus immer ein besonderer Tag. Jedes Jahr wird der Namensgeber des Hauses im Café Muckefuck, einem monatlichen Treff, gebührend gefeiert.

Dieses Jahr sollte alles anders sein. Natürlich hatte man sich wieder etwas einfallen lassen. Nikolausgebäck, angelehnt an die alte Tradition der Gebildebrote, das die Liebe und Güte des Heiligen Nikolaus im Alltag sichtbar machen soll, wurde in einer Nikolausmesse in der Abteikirche in Brauweiler von Pastor Cryan gesegnet.

Diese Segnung und die Messe konnten die Bewohner zeitgleich an den Bildschirmen in ihren WG´s verfolgen. Mit Freude vernahmen sie auch die Grüße und guten Wünsche, die Pastor Cryan in der Messe an sie richtete. So hatte die virtuelle Welt auch im Seniorenzentrum Einzug gehalten.

Nach der Messe wurde das Nikolausgebäck ins Seniorenzentrum gebracht und dort von Antje Weber (Einrichtungsleitung) an die Mitarbeiter verteilt. Danach verteilten die Präsenzkräfte die Lebkuchennikoläuse bei kleinen Feiern an die Bewohnerinnen Und Bewohner in den Wohngemeinschaften.

Die Freude war groß: Eben noch in der Kirche gesegnet und jetzt in den Händen der Bewohnerinnen und Bewohnern!

Text und Foto: Rosi Wintz

Der kleinste Adventströdelmarkt im St. Nikolaus

201203_Adventsmarkt_St.Nikolaus (c) Wintz

2. Dezember 2020 - Dieses Jahr ist alles anders. Leider durfte aus gegebenem Anlass kein Adventsmarkt stattfinden.

Deshalb haben sich die Ehrenamtlichen des Seniorenzentrums St. Nikolaus in Brauweiler etwas einfallen lassen. Sie haben den vielleicht kleinsten Adventsmarkt aufgebaut, den es gibt. Hier kann nach Lust und Laune gestöbert werden und vielleicht der eine oder andere Schatz zur Verschönerung des Zimmers oder der Wohnung mitgenommen werden.

Dafür darf gerne eine kleine Spende in eine Spendendose fließen. Der Erlös geht an die „AKTION STERNENWUNSCH“. Sie unterstützt Kinder, Jugendliche und Senioren der Gemeinden Brauweiler-Sinthern-Geyen, die in wirtschaftlich schwierigen Situationen leben. Die Aktion wird von der ökumenischen Beratungsstelle „Rat und Hilfe“ durchgeführt..

Text und Foto: Rosi Wintz

 

Dritter lebendiger Adventskalender Advent 2020

201203_Adventsfenster Brauweiler, Geyen, Sinthern (c) Wintz

1. Dezember 2020 - Auch in diesem Jahr findet der lebendige Adventskalender der Katholischen Pfarrgemeinschaft Brauweiler – Geyen – Sinthern statt.  Unter Einhaltung der Corona-Regeln können sich die Bürger auf den Weg durch den Advent machen und sich an schön dekorierten Fenstern und Türen erfreuen. 

Startpunkt für das erste Türchen war traditionell das Seniorenzentrum St. Nikolaus. Sie hatten sich wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Das Märchen Brüderchen und Schwesterchen wurde von drei Ehrenamtlichen in tagelangem Einsatz  in einem der Büroräume des Hauses aufgebaut.  

Damit es auch einiges zu entdecken gibt, bauten sie die sehr neugierigen „Knollendorfer“ mit ein. Tünnes und Schäl, Speimanes, Köbeschen und Hänneschen verstecken sich im Wald und beobachten, was sich dort so abspielt. 

Da man aus gegebenem Anlass in diesem Jahr diese Eröffnung nicht mit Glühwein feiern darf, haben sich Ricki Effertz und Sabine Frömel vom Lotsenpunkt etwas Besonderes einfallen lassen.  Es wurde an jeden Interessierten eine sogenannte Erzählschiene ausgeteilt, in der Krippenfiguren den ganzen Advent über gesammelt werden können. Die Krippenfiguren erhält man bei den Öffnungen der jeweiligen Fenster und Türen der Orte. 

Text und Foto: Rosi Wintz

 

Der Förderverein überraschte mit Adventskalendern

201201_StNikolaus_Foerder (c) Wintz

1.Dezember 2020 - Der Förderverein „Freunde und Förderer des Caritas-Seniorenzentrums St. Nikolaus“ hatte in Corona-Zeiten wenig Möglichkeiten, etwas für die Bewohner zu tun. Der jährliche Ausflug musste leider ausfallen.

So überlegte man sich, für ein kleines bisschen Freude zu sorgen und überraschte die Wohngemeinschaften und die Tagespflege Ginkgo mit schönen Adventskalendern mit Süßigkeiten. So darf nun jeder Bewohner sich zweimal im Monat auf eine kleine Leckerei beim Türchen öffnen freuen.

Hildegard Mostard, Martina Spors und Antje Weber vom Vorstand des Fördervereins verteilten die Leckereien im Hause.

 

Text und Foto: Rosi Wintz

 

Geburtstag und Pizza für die ganze Belegschaft

201112_Frau Wontorra Geburtstag (c) Wintz

12. November 2020 - Gabriele Wontorra, eine Bewohnerin der Wohngemeinschaft Birke hatte im November einen besonderen Geburtstag.  Da Feiern in diesen Zeiten nicht angesagt ist, überlegte sie sich eine Überraschung für die Mitarbeiter des Seniorenzentrums St. Nikolaus.  

Sie spendierte Pizza und Getränke für die komplette Belegschaft. Im Bistro mit gebührendem Abstand gratulierte ihr Anke Weber (Einrichtungsleitung) mit einem wunderschönen Blumenstrauß und lies sie hochleben.

Die Mitarbeiter kamen in Schichten ins Bistro und ließen es sich gut schmecken. Für alle war es eine kleine nette Abwechslung und Gabriele Wontorra wird ihre Geburtstagsfeier im Verwandten– und Freundeskreis in besseren Zeiten nachholen.

Text und Foto: Rosi Wintz 

St. Martin im Seniorenzentrum St. Nikolaus

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11. November 2020 - Seit Jahren feiert das Seniorenzentrum St. Nikolaus zusammen mit den Kindern des benachbarten Kinderhauses St. Nikolaus den Martinstag mit einem großen Martinsfeuer. Aus den gegebenen Corona-Umständen musste das dieses Jahr leider ausfallen.

Deshalb beteiligte sich das Seniorenzentrum St. Nikolaus an der Aktion „Erleuchtete Fenster zum Martinstag“ und läßt einige Fenster mit Fackeln erstrahlen. Auch auf St. Martin mußte man nicht verzichten. Er steht in voller Größe im Foyer des Seniorenzentrums und die Bewohnerinnen und Bewohner haben große Freude an dem stattlichen St. Martin.

Das Kinderhaus St. Nikolaus hatte sich etwas Nettes für diesen Tag ausgedacht: Wenn man schon nicht zusammen feiern durfte, sollten doch die Senioren eine kleine Freude haben. Deshalb bastelten die Kinder für jede Wohngemeinschaft eine Fackel. Sie zieren nun die WG´s.

Zum Dank hatte eine Bewohnerin ein nettes Gedicht für die Kinder gemacht. Mit Süßigkeiten wird dieses nun den Kindern übergeben.

Es ist wunderbar, dass diese Zeiten immer wieder kleine Überraschungen bieten, die den schweren Alltag versüßen!

Text und Foto: Rosi Wintz 

Oktoberfest in St. Nikolaus

201005_Oktoberfest 2020 2 (c) Wintz

5. Oktober 2020 - Der Herbstanfang in diesem Jahr war noch ein wunderschöner Sommertag, an dem unser Seniorenzentrum St. Nikolaus noch ein letztes Sommerkonzert im Garten bei warmen Temperaturen erleben durfte. Leider war das am nächsten Tag vorbei. Der Herbst kam mit aller Macht und machte das Feiern im Freien unmöglich.Antje Weber, unsere Einrichtungsleitung, fand trotzdem eine Lösung, wie man allen Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Hauses etwas Abwechslung im Corona-Alltag bieten konnte. Sie plante „Oktoberfeste“ mit Einhaltung der Corona-Regeln. An vier Tagen wurde gefeiert, und zwar mit jeder Wohngemeinschaft einzeln.Dem Oktoberfest entsprechend wurde alles vorbereitet: Es wurde geschmückt, große Tische für jeweils 10 Personen wurden eingedeckt, bayerische deftige Speisen wurden vorbereitet, Oktoberfestbier stand bereit und für zünftige Musik war auch gesorgt. Nun konnte es losgehen.Die Bewohnerinnen und Bewohner genossen sichtlich diese Zusammentreffen, zumal sie sich in den letzten Monaten in ihren gemeinsamen WG´s kaum zu Gesicht bekamen, weil die Hälfte der Bewohner einen über den anderen Tag in ihren Zimmern bleiben müssen und die anderen im Aufenthaltsraum so weit auseinander sitzen, dass sie nicht miteinander kommunizieren können.Was für eine schöne Abwechslung waren diese „7 Oktoberfeste“ mit ein bisschen Singen und Schunkeln, mit einem kleinen Hauch von Normalität.Antje Weber dankt dem Küchenteam für die lecker zubereiteten Speisen und allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen, die diese Feste begleitet haben!

Text und Foto: Rosi Wintz 

Tanzvormittag der Tagespflege Ginkgo mit Winfried Bode

200908_Collage_Ginkgo_Tanzvormittag (c) Caritas Rhein-Erft

28. August 2020 - Bedingt durch die Corona-Zeit war die Tagespflege Ginkgo für ein paar Monate geschlossen. Vor einigen Wochen durfte sie wieder mit verminderter Anzahl an Gästen geöffnet werden und Gäste und Mitarbeiter waren froh, wieder beisammen zu sein.

Gerne wollte Dana Kubik ein kleines bisschen Schwung ins Geschehen der Tagespflege bringen und so lud sie Winfried Bode, schon aus mehreren Tanzvormittagen bekannt, in den Garten unseres Hauses ein, damit er dort mit seinen Gitarrenklängen und seinem Gesang den Gästen der Tagespflege und den Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Hauses Freude bereiten konnte.

Winfried Bode sagt von sich selbst: „Ich bin ein Kind der 50er und 60er Jahre.“ Er wurde geprägt von der Musik dieser Zeit, von Soul, Sixties Pop, Rock´n´Roll und Blues. Der Kölner Sänger, Gitarrist und Songschreiber ist seit 1965 in Deutschland und dem benachbarten Ausland in Sachen Musik unterwegs.

Etwas bewölkt begann das Konzert. Winfried Bode präsentierte eine Zeitreise durch die 50er und 60er Jahre und auch eine Reise in verschiedene Länder. Große Stimmung kam auf bei „Lucky Lips“, das nachher überging in „Rote Lippen soll man küssen“, bei Marina von Rocco Granata und vielen anderen Liedern.

Er hatte auch ein neues Lied im Gepäck, das besser nicht hätte passen können: „Und immer, immer wieder geht die Sonne auf“ von Udo Jürgens. Welches Lied könnte als Trost besser in diese Corona-Zeit passen, als dieses. Damit noch nicht genug, zeigte sich genau zu diesem Zeitpunkt die Sonne und ein Stück blauer Himmel wurde sichtbar.

Auch wenn es nicht wie sonst ein richtiger Tanzvormittag in der Tagespflege Ginkgo war und das mit dem Tanzen wegen Corona nicht so richtig klappen konnte, war es für alle ein vergnüglicher Vormittag, an dem alle einmal die Sorgen der vergangenen Woche zur Seite schieben konnten.

Text und Foto: Rosi Wintz 

Gottesdienst im Garten mit Pastor Cryan

200831_StNikolaus_Messe Cryan August (c) Caritas Rhein-Erft

21. August 2020 – Alle waren sich einig, Gottesdienste im Garten sind einfach schön, und so freute man sich dank des guten Wetters zum wiederholten Mal auf Pastor Cryan und einen Gartengottesdienst.

Er begrüßte alle Bewohnerinnen und Bewohner, Antje Weber und die Präsenzkräfte und Pflegekräfte und zitierte ein gleichnamiges Kirchenlied, in dem es heißt: „Ich möchte, dass einer mit mir geht, der´s Leben kennt, der mich versteht. Der mich zu allen Zeit mag begleiten. Ich möchte, dass einer mit mir geht!“

Er sagte dazu, dass diese Strophe so vieles aussagt, worauf es ankommt im Leben und was wir uns zutiefst alle wünschen, auch und gerade in Zeiten, wo wir—wie jetzt eine lange Zeit schon—abgeschirmt oder eingeschränkt sind durch den Corona-Virus. Dadurch habe sich so vieles verändert, wir seien eingeschränkt worden, so dass es uns auch aufs Gemüt drückt. Umso wichtiger sind die kleinen Zeichen untereinander und miteinander und füreinander.

So ein kleines Zeichen sollte auch dieser Gottesdienst sein. Mit kleinen Zeichen können alle dafür sorgen, dass einer mit uns geht und uns begleitet mit guttuenden Worten und Gesten und mit gemeinsamem Lachen von Herzen und einem gegenseitigen Anlächeln, sodass einem mitten im Alltag das Herz aufgehen kann, kleine und wichtige Zeichen der Aufmerksamkeit, besonders für die, die arg von den Einschränkungen betroffen sind.

„Der mich zu allen Zeiten mag geleiten“, zitierte Pastor Cryan mit dem Wunsch, wenn alle den Blick öffnen für diejenigen, die förmlich danach schreien oder leise leidend danach verlangen. Gott ist derjenige, der mit allen geht! Auf seinen Beistand kann man stets setzten.

Am Ende des Gottesdienstes wollte keiner der Bewohnerinnen und Bewohner gehen. Pastor Cryan fragte, ob man noch ein gemeinsames Lied zum Schluss singen sollte und erfüllte den allgemeinen Wunsch „Großer Gott wir loben Dich!“ Noch eine Zugabe musste es sein und so sang man gemeinsam ein Lied, dass jeder kennt: „ER hält die ganze Welt in seiner Hand“.

Text und Foto: Rosi Wintz

 

„Kölsche Tön im Sunnesching“ Teil 2 im Garten des Seniorenzentrums St. Nikolaus in Brauweiler

200821_Konzert_Kölsche_Tön_StNikolaus TJ (c) Caritas Rhein-Erft

18. August 2020 – Im Mai hatten die Bewohner des Seniorenzentrums St. Nikolaus schon einmal das Vergnügen, ein Kölsches Konzert bei strahlendem Sonnenschein zu genießen. Thomas Junggeburth, leidenschaftlicher Musiker und ein Freund von Schlagern und Kölscher Musik, hatte sich bereit erklärt, ehrenamtlich ohne Gage in unserem Garten aufzutreten.

Das war ihm gelungen und so freuten sich die Bewohner und Gäste auf eine Fortsetzung dieses schönen Nachmittags. Zu verdanken war dies dem Autohaus Badziong, einem in Pulheim und Frechen ansässigen Unternehmen. Sie hatten im Dezember 2019 die gute Idee, einen Wunschbaum einmal anders zu gestalten, und zwar einen Wunschbaum ohne materielle Wünsche. Diese Aktion war ausschließlich für die beiden Caritas Seniorenzentren in Pulheim und Brauweiler gedacht. Einige interessante Wünsche waren zusammen gekommen. Leider war die Wunscherfüllung wegen Corona-Zeiten nicht machbar und so fragte die Firma Badziong an, was man ersatzweise für die Bewohner anbieten könnte.

Antje Weber, Einrichtungsleitung des SZ St. Nikolaus hatte die Idee, den Bewohnern noch einmal das Vergnügen eines Konzerts mit Thomas Junggeburth zu bieten. Die Firma Badziong nahm diese Idee auf und engagierte den Künstler für einen Nachmittag im August. Die Freude bei den Bewohnern war groß. Leise konnte man tuscheln hören: „Der war der beste“, also war er doch sehr positiv in Erinnerung geblieben!

Wie sollte es anders sein, die gute Laune des Musikers steckte alle Anwesenden an und es wurde gesungen, gewunken und geklatscht. Die Sorge um das Wetter hatte man vollkommen vergessen und alle waren überrascht als beim letzten Lied „Bye, bye, my love“ es zuerst leicht zu regnen anfing, dann aber leider in heftigen Regen überging. Na ja, das Konzert hat praktisch bis zum Ende stattgefunden, nur die laut geforderte Zugabe fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

Das Seniorenzentrum St. Nikolaus dankt der Firma Badziong für diesen wundervollen Nachmittag!

Rosi Wintz

 

Betreuung in Corona-Zeiten im St. Ursula

200818_Collage_Betreuung (c) Caritas Rhein-Erft

18. August 2020 - Die Mitarbeiter des Caritas-Seniorenzentrums St. Ursula sind einfallsreich in der Betreuung unter den Pandemie–Bedingungen: Ob nostalgische Schlager von Elvira Habicht, Volkslieder und Hits von Franz Laumen oder Evergreens von Gerd Thul, die Bewohner erfreuen sich an der Musik auf der Dachterrasse. Auch Gottesdienste und Andachten finden dort unter freiem Himmel statt. Grilltage für die einzelnen Wohnbereiche und Ausflüge in die nähere Umgebung runden die Aktivitäten ab.

Auch in Corona Zeiten versuchen wir Gemeinschaft, Geselligkeit und Teilhabe zu ermöglichen. Einen herzlichen Dank an die kreativen Mitarbeiter!

 

Andacht im Garten von St. Nikolaus

200819_Andacht Schapals - Weinmiller 2 (c) Caritas Rhein-Erft

13. August 2020 –  „ Geh aus mein Herz und suche Freud, in dieser lieben Sommerzeit“, dichtete Paul Gerhardt im 17. Jhd. inmitten des 30jährigen Kriegs und persönlicher Schicksalsschläge. Dieses Lied war Thema bei unserer Andacht an einem sonnigen Nachmittag im August im Garten des Seniorenzentrums St. Nikolaus.

Birgit Schapals, als zusätzliche Betreuungskraft im Haus angestellt und Edeltraud Weinmiller als Ehrenamtliche leiteten die Andacht. Monika Thelen, als ehrenamtliche Musikerin allen wohlbekannt, begleitete die Lieder am E-Piano und Rosi Wintz, unsere ehrenamtliche Fotografin, war dabei und half mit Stühle schleppen und Getränke anreichen.

Sehr viele Bewohner/innen hatten den Weg in den Garten gefunden – in diesen schwierigen Corona Zeiten ist Abwechslung und Zuspruch so wichtig. Auch wenn vieles anders und schwer ist in diesen besonderen Tagen, können wir sicher sein: Unser guter Gott geht mit uns und lässt uns nicht allein.

Im Römerbrief hörten wir, dass uns nichts trennen kann von der Liebe Gottes.

Mit einigen Strophen des Liedes: „Geh aus mein Herz und suche Freud“, die wir zusammen lasen und dann kräftig sangen, schauten wir auf die Natur mit Bäumen, Blumen, Vögeln, Bienen, die uns Freude schenken und uns auf frohe, dankbare Gedanken bringen können.

In den Fürbitten gedachten wir auch dankbar der Mitarbeiter/innen, die sich sehr bemühen, das Leben im Haus trotz der Einschränkungen liebevoll zu gestalten.

Nach der besinnlichen Geschichte: „ Spuren im Sand“ sangen alle nach dem Segen:„ Nun danket all“ und als Zugabe sozusagen: „ER hält die ganze Welt in seiner Hand“.

Edeltraud Weinmiller

 

„Schlager der 60er und Kölsche Tön“ mit Philipp Godart

200804_Collage Philipp Godart (c) Caritas Rhein-Erft

30. Juli 2020 –  Philipp Godart, ein professioneller Pop- und Rocksänger aus Köln nutzt die Corona-Zeit, um Seniorinnen und Senioren Freude zu bereiten. Über 400 Konzerte hat er in dieser Zeit schon veranstaltet und sich ein Musikprogramm erarbeitet, dass auf die Bewohner von Seniorenzentren zugeschnitten ist.

So hatten auch wir im Seniorenzentrum St. Nikolaus an einem Schönwettertag das Vergnügen, ihm zuzuhören, mit ihm zu singen und auf Abstand zu schunkeln.

Mit seiner Gitarre startete er das Programm mit alten Liedern von Willi Millowitsch, Karl Berbuer, Bläck Fööss und anderen Interpreten, Lieder die jeder kennt. Aber auch für die Nichtkölner hatte er etwas im Programm: Lieder aus den 60ern wie „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und andere luden ein zum Mitsingen.

Wie immer ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Einige Bewohnerinnen forderten ziemlich laut „Zugabe“ und Philipp Godart verwöhnte seine Zuhörer mit einem besinnlichen Lied der Bläck Fööss „In unserem Veedel“, bei dem ein bisschen Wehmut aufkam.

Trotzdem haben alle diesen schönen Nachmittag genossen, der eine wunderbare Abwechslung in diese tristen Corona-Zeiten brachte. 

Text und Fotos: Rosi Wintz

 

Der erste evangelische Gottesdienst in Corona-Zeiten: „Aufatmen und Pause machen“

200709_Ev_ Andacht (c) Caritas Rhein-Erft

7. Juli 2020 – Nach längerer "Corona-Pause" gab es am Anfang Juli wieder einen evangelischen Gottesdienst im Seniorenzentrum - wenn auch etwas anders als gewohnt: Im Garten, unter freiem Himmel (und mit drohenden Wolken im Hintergrund) luden die Einrichtungsleitung Antje Weber und Pfarrer Dr. Benjamin Härte, der sich auf der folgenden Seite vorstellt, zum Singen, Beten und Hören ein. 

Denn das ist der Vorteil: Draußen darf man singen! Monika Thelen sorgte am Akkordeon für die musikalische Gestaltung und begleitete die Gottesdienstbesucher anschließend noch bei einer fröhlichen Singstunde. 

Der Heilandsruf aus der Bergpredigt (Mt 11, 28) stand im Miteilpunkt des Gottesdienstes:  "Kommt zu mir, die ihr euch abmüht und schleppt, ich will Euch eine Pause geben" Das sagt Jesus seinen Zuhörern, damals wie heute. 
"Jeder Mensch muss Lasten tragen, körperliche und seelische", so Pfarrer Härte in seiner Predigt. "Jesus weiß das, und er nimmt diese Lasten ernst." Bei ihm dürfen wir die Lasten abgeben, auch einmal weinen und um das trauern, was in unserem Leben nicht gelungen ist. Aufatmen, Pause machen. "So können wir frei werden - frei, die guten Gaben Gottes zu sehen und zu genießen. Frei, uns weniger Sorgen zu machen um uns und unsere Lieben oder uns mit Menschen zu versöhnen, mit denen wir Streit haben." 

"Ich habe mich sehr gefreut, dass wir nun miteinander Gottesdienst feiern können", so Härte nach dem Gottesdienst. "Auch wenn es nicht so lang sein kann wie sonst und wir zur Zeit nicht das Heilige Abendmahl feiern können." Hoffentlich werde das bald wieder möglich sein. "Bis dahin werden wir weiter im Garten feiern und hoffen, dass wir auch das nächste Mal wieder vom Regen verschont bleiben!" 

Text und Fotos: Rosi Wintz

 

„Kölsche Tön im Sunnesching“ im Garten des Seniorenzentrums St. Nikolaus in Brauweiler

200529_St.Nikolaus_Kölsche_Tön (c) Caritas Rhein-Erft

29. Mai 2020 – Bei strahlendem Sonnenschein erklangen für alle Bewohnerinnen und Bewohner vertraute Klänge auf Kölsch. Lieder, die jeder kennt und bei denen jeder mitsingen kann. Genau das Richtige in dieser schweren Zeit!

Thomas Junggeburth, der Schlager und Kölsche Musik liebt, präsentierte einen Potpourri  Kölscher Lieder wie „In unserem Veedel“, „Du bess Kölle“, „Ming eetste Fründin“ und vieles mehr.  Er sagt: „Musik verbindet Menschen“ und möchte  Seniorinnen und Senioren Freude schenken. Wie kann man das besser als mit Musik.  Thomas Junggeburth gibt Vollgas mit Herzblut.

Seine Freude an der Musik übertrug sich auf die Bewohner. Mit Begeisterung  sangen sie mit. Schunkeln war leider wegen Abstand nicht angesagt. Stattdessen wurde gewunken und gelacht.

Viel zu schnell war das Konzert zu Ende, und wie sollte es anders sein, es erklang „Bye, bye, my love“. Doch die Bewohner ließen nicht locker. Sie forderten Zugabe, die dann auch erfüllt wurde.

Text und Fotos: Rosi Wintz

 

Bistro bleibt ab 16. März 2020 geschlossen

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13. März 2020 - Aufgrund der Entwicklung im Zusammenhang mit der Corona-Lage bleibt unser Bistro ab 16. Maärz 2020 bis auf Widerruf geschlossen. 

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