190430_SZ_Brauweiler (c) Caritas Rhein-Erft

Tanzvormittag der Tagespflege Ginkgo mit Winfried Bode

200908_Collage_Ginkgo_Tanzvormittag (c) Caritas Rhein-Erft

28. August 2020 - Bedingt durch die Corona-Zeit war die Tagespflege Ginkgo für ein paar Monate geschlossen. Vor einigen Wochen durfte sie wieder mit verminderter Anzahl an Gästen geöffnet werden und Gäste und Mitarbeiter waren froh, wieder beisammen zu sein.

Gerne wollte Dana Kubik ein kleines bisschen Schwung ins Geschehen der Tagespflege bringen und so lud sie Winfried Bode, schon aus mehreren Tanzvormittagen bekannt, in den Garten unseres Hauses ein, damit er dort mit seinen Gitarrenklängen und seinem Gesang den Gästen der Tagespflege und den Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Hauses Freude bereiten konnte.

Winfried Bode sagt von sich selbst: „Ich bin ein Kind der 50er und 60er Jahre.“ Er wurde geprägt von der Musik dieser Zeit, von Soul, Sixties Pop, Rock´n´Roll und Blues. Der Kölner Sänger, Gitarrist und Songschreiber ist seit 1965 in Deutschland und dem benachbarten Ausland in Sachen Musik unterwegs.

Etwas bewölkt begann das Konzert. Winfried Bode präsentierte eine Zeitreise durch die 50er und 60er Jahre und auch eine Reise in verschiedene Länder. Große Stimmung kam auf bei „Lucky Lips“, das nachher überging in „Rote Lippen soll man küssen“, bei Marina von Rocco Granata und vielen anderen Liedern.

Er hatte auch ein neues Lied im Gepäck, das besser nicht hätte passen können: „Und immer, immer wieder geht die Sonne auf“ von Udo Jürgens. Welches Lied könnte als Trost besser in diese Corona-Zeit passen, als dieses. Damit noch nicht genug, zeigte sich genau zu diesem Zeitpunkt die Sonne und ein Stück blauer Himmel wurde sichtbar.

Auch wenn es nicht wie sonst ein richtiger Tanzvormittag in der Tagespflege Ginkgo war und das mit dem Tanzen wegen Corona nicht so richtig klappen konnte, war es für alle ein vergnüglicher Vormittag, an dem alle einmal die Sorgen der vergangenen Woche zur Seite schieben konnten.

Text und Foto: Rosi Wintz 

Gottesdienst im Garten mit Pastor Cryan

200831_StNikolaus_Messe Cryan August (c) Caritas Rhein-Erft

21. August 2020 – Alle waren sich einig, Gottesdienste im Garten sind einfach schön, und so freute man sich dank des guten Wetters zum wiederholten Mal auf Pastor Cryan und einen Gartengottesdienst.

Er begrüßte alle Bewohnerinnen und Bewohner, Antje Weber und die Präsenzkräfte und Pflegekräfte und zitierte ein gleichnamiges Kirchenlied, in dem es heißt: „Ich möchte, dass einer mit mir geht, der´s Leben kennt, der mich versteht. Der mich zu allen Zeit mag begleiten. Ich möchte, dass einer mit mir geht!“

Er sagte dazu, dass diese Strophe so vieles aussagt, worauf es ankommt im Leben und was wir uns zutiefst alle wünschen, auch und gerade in Zeiten, wo wir—wie jetzt eine lange Zeit schon—abgeschirmt oder eingeschränkt sind durch den Corona-Virus. Dadurch habe sich so vieles verändert, wir seien eingeschränkt worden, so dass es uns auch aufs Gemüt drückt. Umso wichtiger sind die kleinen Zeichen untereinander und miteinander und füreinander.

So ein kleines Zeichen sollte auch dieser Gottesdienst sein. Mit kleinen Zeichen können alle dafür sorgen, dass einer mit uns geht und uns begleitet mit guttuenden Worten und Gesten und mit gemeinsamem Lachen von Herzen und einem gegenseitigen Anlächeln, sodass einem mitten im Alltag das Herz aufgehen kann, kleine und wichtige Zeichen der Aufmerksamkeit, besonders für die, die arg von den Einschränkungen betroffen sind.

„Der mich zu allen Zeiten mag geleiten“, zitierte Pastor Cryan mit dem Wunsch, wenn alle den Blick öffnen für diejenigen, die förmlich danach schreien oder leise leidend danach verlangen. Gott ist derjenige, der mit allen geht! Auf seinen Beistand kann man stets setzten.

Am Ende des Gottesdienstes wollte keiner der Bewohnerinnen und Bewohner gehen. Pastor Cryan fragte, ob man noch ein gemeinsames Lied zum Schluss singen sollte und erfüllte den allgemeinen Wunsch „Großer Gott wir loben Dich!“ Noch eine Zugabe musste es sein und so sang man gemeinsam ein Lied, dass jeder kennt: „ER hält die ganze Welt in seiner Hand“.

Text und Foto: Rosi Wintz

 

„Kölsche Tön im Sunnesching“ Teil 2 im Garten des Seniorenzentrums St. Nikolaus in Brauweiler

200821_Konzert_Kölsche_Tön_StNikolaus TJ (c) Caritas Rhein-Erft

18. August 2020 – Im Mai hatten die Bewohner des Seniorenzentrums St. Nikolaus schon einmal das Vergnügen, ein Kölsches Konzert bei strahlendem Sonnenschein zu genießen. Thomas Junggeburth, leidenschaftlicher Musiker und ein Freund von Schlagern und Kölscher Musik, hatte sich bereit erklärt, ehrenamtlich ohne Gage in unserem Garten aufzutreten.

Das war ihm gelungen und so freuten sich die Bewohner und Gäste auf eine Fortsetzung dieses schönen Nachmittags. Zu verdanken war dies dem Autohaus Badziong, einem in Pulheim und Frechen ansässigen Unternehmen. Sie hatten im Dezember 2019 die gute Idee, einen Wunschbaum einmal anders zu gestalten, und zwar einen Wunschbaum ohne materielle Wünsche. Diese Aktion war ausschließlich für die beiden Caritas Seniorenzentren in Pulheim und Brauweiler gedacht. Einige interessante Wünsche waren zusammen gekommen. Leider war die Wunscherfüllung wegen Corona-Zeiten nicht machbar und so fragte die Firma Badziong an, was man ersatzweise für die Bewohner anbieten könnte.

Antje Weber, Einrichtungsleitung des SZ St. Nikolaus hatte die Idee, den Bewohnern noch einmal das Vergnügen eines Konzerts mit Thomas Junggeburth zu bieten. Die Firma Badziong nahm diese Idee auf und engagierte den Künstler für einen Nachmittag im August. Die Freude bei den Bewohnern war groß. Leise konnte man tuscheln hören: „Der war der beste“, also war er doch sehr positiv in Erinnerung geblieben!

Wie sollte es anders sein, die gute Laune des Musikers steckte alle Anwesenden an und es wurde gesungen, gewunken und geklatscht. Die Sorge um das Wetter hatte man vollkommen vergessen und alle waren überrascht als beim letzten Lied „Bye, bye, my love“ es zuerst leicht zu regnen anfing, dann aber leider in heftigen Regen überging. Na ja, das Konzert hat praktisch bis zum Ende stattgefunden, nur die laut geforderte Zugabe fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

Das Seniorenzentrum St. Nikolaus dankt der Firma Badziong für diesen wundervollen Nachmittag!

Rosi Wintz

 

Betreuung in Corona-Zeiten im St. Ursula

200818_Collage_Betreuung (c) Caritas Rhein-Erft

18. August 2020 - Die Mitarbeiter des Caritas-Seniorenzentrums St. Ursula sind einfallsreich in der Betreuung unter den Pandemie–Bedingungen: Ob nostalgische Schlager von Elvira Habicht, Volkslieder und Hits von Franz Laumen oder Evergreens von Gerd Thul, die Bewohner erfreuen sich an der Musik auf der Dachterrasse. Auch Gottesdienste und Andachten finden dort unter freiem Himmel statt. Grilltage für die einzelnen Wohnbereiche und Ausflüge in die nähere Umgebung runden die Aktivitäten ab.

Auch in Corona Zeiten versuchen wir Gemeinschaft, Geselligkeit und Teilhabe zu ermöglichen. Einen herzlichen Dank an die kreativen Mitarbeiter!

 

Andacht im Garten von St. Nikolaus

200819_Andacht Schapals - Weinmiller 2 (c) Caritas Rhein-Erft

13. August 2020 –  „ Geh aus mein Herz und suche Freud, in dieser lieben Sommerzeit“, dichtete Paul Gerhardt im 17. Jhd. inmitten des 30jährigen Kriegs und persönlicher Schicksalsschläge. Dieses Lied war Thema bei unserer Andacht an einem sonnigen Nachmittag im August im Garten des Seniorenzentrums St. Nikolaus.

Birgit Schapals, als zusätzliche Betreuungskraft im Haus angestellt und Edeltraud Weinmiller als Ehrenamtliche leiteten die Andacht. Monika Thelen, als ehrenamtliche Musikerin allen wohlbekannt, begleitete die Lieder am E-Piano und Rosi Wintz, unsere ehrenamtliche Fotografin, war dabei und half mit Stühle schleppen und Getränke anreichen.

Sehr viele Bewohner/innen hatten den Weg in den Garten gefunden – in diesen schwierigen Corona Zeiten ist Abwechslung und Zuspruch so wichtig. Auch wenn vieles anders und schwer ist in diesen besonderen Tagen, können wir sicher sein: Unser guter Gott geht mit uns und lässt uns nicht allein.

Im Römerbrief hörten wir, dass uns nichts trennen kann von der Liebe Gottes.

Mit einigen Strophen des Liedes: „Geh aus mein Herz und suche Freud“, die wir zusammen lasen und dann kräftig sangen, schauten wir auf die Natur mit Bäumen, Blumen, Vögeln, Bienen, die uns Freude schenken und uns auf frohe, dankbare Gedanken bringen können.

In den Fürbitten gedachten wir auch dankbar der Mitarbeiter/innen, die sich sehr bemühen, das Leben im Haus trotz der Einschränkungen liebevoll zu gestalten.

Nach der besinnlichen Geschichte: „ Spuren im Sand“ sangen alle nach dem Segen:„ Nun danket all“ und als Zugabe sozusagen: „ER hält die ganze Welt in seiner Hand“.

Edeltraud Weinmiller

 

„Schlager der 60er und Kölsche Tön“ mit Philipp Godart

200804_Collage Philipp Godart (c) Caritas Rhein-Erft

30. Juli 2020 –  Philipp Godart, ein professioneller Pop- und Rocksänger aus Köln nutzt die Corona-Zeit, um Seniorinnen und Senioren Freude zu bereiten. Über 400 Konzerte hat er in dieser Zeit schon veranstaltet und sich ein Musikprogramm erarbeitet, dass auf die Bewohner von Seniorenzentren zugeschnitten ist.

So hatten auch wir im Seniorenzentrum St. Nikolaus an einem Schönwettertag das Vergnügen, ihm zuzuhören, mit ihm zu singen und auf Abstand zu schunkeln.

Mit seiner Gitarre startete er das Programm mit alten Liedern von Willi Millowitsch, Karl Berbuer, Bläck Fööss und anderen Interpreten, Lieder die jeder kennt. Aber auch für die Nichtkölner hatte er etwas im Programm: Lieder aus den 60ern wie „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und andere luden ein zum Mitsingen.

Wie immer ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Einige Bewohnerinnen forderten ziemlich laut „Zugabe“ und Philipp Godart verwöhnte seine Zuhörer mit einem besinnlichen Lied der Bläck Fööss „In unserem Veedel“, bei dem ein bisschen Wehmut aufkam.

Trotzdem haben alle diesen schönen Nachmittag genossen, der eine wunderbare Abwechslung in diese tristen Corona-Zeiten brachte. 

Text und Fotos: Rosi Wintz

 

Der erste evangelische Gottesdienst in Corona-Zeiten: „Aufatmen und Pause machen“

200709_Ev_ Andacht (c) Caritas Rhein-Erft

7. Juli 2020 – Nach längerer "Corona-Pause" gab es am Anfang Juli wieder einen evangelischen Gottesdienst im Seniorenzentrum - wenn auch etwas anders als gewohnt: Im Garten, unter freiem Himmel (und mit drohenden Wolken im Hintergrund) luden die Einrichtungsleitung Antje Weber und Pfarrer Dr. Benjamin Härte, der sich auf der folgenden Seite vorstellt, zum Singen, Beten und Hören ein. 

Denn das ist der Vorteil: Draußen darf man singen! Monika Thelen sorgte am Akkordeon für die musikalische Gestaltung und begleitete die Gottesdienstbesucher anschließend noch bei einer fröhlichen Singstunde. 

Der Heilandsruf aus der Bergpredigt (Mt 11, 28) stand im Miteilpunkt des Gottesdienstes:  "Kommt zu mir, die ihr euch abmüht und schleppt, ich will Euch eine Pause geben" Das sagt Jesus seinen Zuhörern, damals wie heute. 
"Jeder Mensch muss Lasten tragen, körperliche und seelische", so Pfarrer Härte in seiner Predigt. "Jesus weiß das, und er nimmt diese Lasten ernst." Bei ihm dürfen wir die Lasten abgeben, auch einmal weinen und um das trauern, was in unserem Leben nicht gelungen ist. Aufatmen, Pause machen. "So können wir frei werden - frei, die guten Gaben Gottes zu sehen und zu genießen. Frei, uns weniger Sorgen zu machen um uns und unsere Lieben oder uns mit Menschen zu versöhnen, mit denen wir Streit haben." 

"Ich habe mich sehr gefreut, dass wir nun miteinander Gottesdienst feiern können", so Härte nach dem Gottesdienst. "Auch wenn es nicht so lang sein kann wie sonst und wir zur Zeit nicht das Heilige Abendmahl feiern können." Hoffentlich werde das bald wieder möglich sein. "Bis dahin werden wir weiter im Garten feiern und hoffen, dass wir auch das nächste Mal wieder vom Regen verschont bleiben!" 

Text und Fotos: Rosi Wintz

 

„Kölsche Tön im Sunnesching“ im Garten des Seniorenzentrums St. Nikolaus in Brauweiler

200529_St.Nikolaus_Kölsche_Tön (c) Caritas Rhein-Erft

29. Mai 2020 – Bei strahlendem Sonnenschein erklangen für alle Bewohnerinnen und Bewohner vertraute Klänge auf Kölsch. Lieder, die jeder kennt und bei denen jeder mitsingen kann. Genau das Richtige in dieser schweren Zeit!

Thomas Junggeburth, der Schlager und Kölsche Musik liebt, präsentierte einen Potpourri  Kölscher Lieder wie „In unserem Veedel“, „Du bess Kölle“, „Ming eetste Fründin“ und vieles mehr.  Er sagt: „Musik verbindet Menschen“ und möchte  Seniorinnen und Senioren Freude schenken. Wie kann man das besser als mit Musik.  Thomas Junggeburth gibt Vollgas mit Herzblut.

Seine Freude an der Musik übertrug sich auf die Bewohner. Mit Begeisterung  sangen sie mit. Schunkeln war leider wegen Abstand nicht angesagt. Stattdessen wurde gewunken und gelacht.

Viel zu schnell war das Konzert zu Ende, und wie sollte es anders sein, es erklang „Bye, bye, my love“. Doch die Bewohner ließen nicht locker. Sie forderten Zugabe, die dann auch erfüllt wurde.

Text und Fotos: Rosi Wintz

 

Garten-Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt

200521_St_Nikolaus_Christi Himmelfahrt (c) Caritas Rhein-Erft

21. Mai 2020 – An Christi Himmelfahrt, 40 Tage nach Ostersonntag, erinnern die Christen an den Weg zum Ölberg, von wo aus Jesus der Überlieferung nach in den Himmel aufgenommen wurde. In diesem Jahr, in Zeiten von Corona, hatten wir das Glück, dass das Wetter mitspielte und Pastor Cryan von der Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Brauweiler im Garten unseres Seniorenzentrums einen Gottesdienst abhalten konnte. 

Viele Bewohnerinnen und Bewohner saßen gut verteilt und mit Abstand im Garten, um dem Gottesdienst beizuwohnen und um miteinander zu beten und zu singen. Pastor Cryan begrüßte alle Bewohnerinnen und Bewohner und die Pflegekräfte und Präsenzkräfte mit den Worten: „Der Himmel fängt schon da an, wo Menschen füreinander einstehen – einander wahrnehmen – wertschätzen – trösten – ermutigen und Hoffnung machen“.

Er bedauerte die Bewohnerinnen und Bewohner, weil sie in den letzten Wochen Dinge entbehren mussten und schmerzlich auf den Besuch von Menschen verzichten mussten, die sie sehr liebhaben. Die Decke ist so vielen auf den Kopf gefallen, der Blick in den Himmel versperrt, weil sie nicht rauskamen. Sehr wichtig ist in dieser Zeit die Zuneigung untereinander und die liebevolle Fürsorge durch die Präsenzkräfte und Pflegekräfte und durch die Einrichtungsleitung. 

Pastor Cryan richtete deshalb seinen Dank an die Mitarbeiter, die in dieser zurückliegenden Zeit Großes geleistet haben, so wie sie es tagtäglich, oft unerkannt, für die Gesellschaft schon immer leisten. Er hofft, dass dem Letzten in dieser Gesellschaft deutlich geworden ist, wie systemrelevant sie sind! Er sagte: „Ihr habt den Himmel geöffnet – ein Stück Himmel für unsere Seniorinnen und Senioren möglich gemacht in dieser schweren Zeit der Entbehrung! Vergelts Gott!“ An die Bewohner gerichtet sagte er, dass viele von Ihnen schon schwere Zeiten erlebt haben und tröstete sie mit den Worten: „Jesus sagt besonders Euch heute: Seid gewiss, ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Ich lass Euch nie allein! Auf mich könnt Ihr setzen! Der Himmel ist in Dir!“

So zog sich das Thema Himmel durch den ganzen Gottesdienst, umso schöner, dass alle nur nach oben schauen konnten, und der Himmel war da! Pastor Cryan segnete alle Anwesenden, auch die Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht in den Garten kommen konnten, die an den Fenstern saßen oder auch in ihren Zimmern in ihren Betten lagen. Zum Abschied winkte man sich noch einmal zu, und der Pastor wünschte allen Gesundheit und eine gute Zeit.

Text und Fotos: Rosi Wintz

 

Frühlingskonzert im St. Nikolaus

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17. Mai 2020 – Antje Weber hatte eine Gruppe ehrenamtlicher Frauen aus Brauweiler und Umgebung eingeladen, im Garten unseres Seniorenzentrums ein kleines Frühlingskonzert zu geben. Maria Mesrian, Sigrid Jansen, Britta Eversmann, Karin Hörstmann und Gerti Luckas-Groß, begleitet von Annsophie Spork am Klavier und Lothar Schiffmann mit Querflöte bereiteten den Bewohnerinnen und Bewohnern viel Freude mit Liedern zum Frühling. Aber auch Kirchenlieder, natürlich mit Bezug zur Muttergottes, verschönten den Nachmittag. Ein Experiment, das Lied von Reinhard Mey „Über den Wolken“ fand auch großen Anklang bei einigen Bewohnerinnen und wurde erfreut mitgesungen. Ein Gedicht von Heinrich Heine „Die blauen Frühlingsaugen“ und kleine Geschichten rundeten den Nachmittag ab.

Für alle, für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie auch für die Akteure, war dieses kleine Konzert eine schöne Abwechslung in Zeiten der Corona-Krise. Die Idee der Ehrenamtlerinnen, ein Lächeln auszusenden und Freude zu schenken kam bestens bei den Anwesenden an. 

Bild und Text: Rosi Wintz

 

Internationaler Tag der Pflege

200515_Tag_der_Pflege_St._Nikolaus (c) Caritas Rhein-Erft

12. Mai 2020 – Der internationale Tag der Pflege fiel in diesem Jahr mitten in die Corona-Krise und auf den 200. Geburtstag von Florence Nightingale, einer britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege. Jedes Jahr am 12. Mai wird dieser Tag genutzt, um allen Mitarbeitern in der Kranken- und Altenpflege für ihren Einsatz zu danken.

Antje Weber, unsere Einrichtungsleitung, machte ihn zu einem Tag der Wertschätzung für die Mitarbeitenden. Sie dankte ihren Mitarbeitern, gerade in diesen außergewöhnlichen Corona-Zeiten, für ihre mutige Entscheidung, einen Beruf auszuüben, bei dem es täglich, rund um die Uhr darum geht, anderen zu helfen.

Sie bedankte sich dafür, dass die Mitarbeiter den anvertrauten Bewohnerinnen und Bewohnern jeden Tag mit großer Offenheit, Zuwendung und fachlicher Qualität begegnen und der steigenden Arbeitsintensität und dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck mit Engagement, Aufmerksamkeit und kreativen Ideen standhalten.

Mit einem Einkaufsgutschein sagte Sie DANKE für all die aufgebrachte Kraft und Verbundenheit zum Seniorenzentrums St. Nikolaus.

 

Seniorenzentrum sagt herzlichen Dank!

200504_Dankeskarte_Corona_St_Nikolaus (c) Caritas Rhein-Erft

5. Mai 2020 – Ende März starteten wir einen Aufruf bei Facebook: Wir wünschten uns Briefe und Bilder für unsere Seniorinnen und Senioren, damit sie in diesen schweren Zeiten etwas Ablenkung und Zuwendung erhalten.

Wir rechneten nicht im Entferntesten mit dieser regen Beteiligung. Eine Flut von Post erreichte uns aus Kindergärten, von Schulkindern und auch von Erwachsenen, die alle dazu beitragen wollten, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern eine Freude zu bereiten. Und das ist mehr als gelungen! 

Meine Schwiegertochter Inna Weber motivierte ihre Freundinnen, die mit ihren Kindern mit viel Liebe 79 Karten malten, bastelten und  Ostergrüße formulierten.

Auch aus Brauweiler gab es viele Aktionen – wir erhielten Blumengrüße, selbstgenähten Mundschutz, Pralinen etc. von Bürgern, die zeigen: In der Extremsituation der Corona-Krise verhalten sich die meisten Menschen solidarisch.

Dafür möchte ich mich auf diesem Weg ganz herzlich bedanken. Danke für Eure Kreativität, für die Aktionen und motivierenden Worte. Das hat uns Allen Kraft gegeben.

Ihre Antje Weber

Einrichtungsleitung SZ St. Nikolaus in Brauweiler

 

St. Nikolaus begrüßte den Mai mit guter Stimmung

200504_St._Nikolaus_1. Mai 2020 (c) Caritas Rhein-Erft

4. Mai 2020 – Unser Seniorenzentrum begrüßte den Mai mit guter Stimmung

Eigentlich war für den 1. Mai 2020 „Tanz in den Mai“ in unserem Café Muckefuck geplant. Doch in Zeiten von Corona musste improvisiert werden, und so hatten sich zwei Ehrenamtliche unseres Hauses etwas einfallen lassen. 

Ein Maibaum musste her und so wurde im Vorfeld organisiert. Aus dem Maibaum wurde dann ein Maibäumchen (klein aber fein). Das Aufstellen war schon eine Aktion für sich, weil immer wieder mit gebührendem Abstand Bewohner vorbei kamen und das Bäumchen bestaunten. 

Das Begrüßen des Monats Mai wurde musikalisch begleitet von Michael Stamm, der seit Jahren die Sommerfeste und die Karnevalssitzungen musikalisch untermalt. Natürlich ging es los mit dem Lied „Der Mai ist gekommen“ und die Bewohnerinnen und Bewohner im Garten und an den Fenstern sangen fröhlich mit. 

Das Team vom „Café Muckefuck“ war im Hintergrund dabei. Sie waren glücklich, in die strahlenden vertrauten Gesichter der Bewohnerinnen und Bewohner zu blicken. Es war spürbar, dass man sich gegenseitig sehr vermisst, aber wenigstens konnte man sich an diesem Tag einmal wieder sehen und miteinander feiern.

Nach ein paar Volksliedern lebten die Bewohner bei dem Lied „Rut, rut, rut sin den Ruse“ sichtbar auf und bei „Bye, bye my love winkten sich alle noch einmal zum Abschied zu.

Rosi Wintz (Fotos und Text)

Ein Segensgottesdienst am Gründonnerstag im Garten unseres Seniorenzentrums

200409_Segensgottesdienst Gründonnerstag (1) (c) Wintz

9. April 2020 – Bei strahlendem Sonnenschein beschenkte Pastor Cryan von der Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Brauweiler mit seinem Kantor Michael Utz die Bewohner und Mitarbeiter mit einem Segensgottesdienst.

Zuvor begrüßte er die Bewohner und alle Mitarbeiter des Hauses an einem ungewohnten Ort und zu einer ungewöhnlichen Zeit. „Leider müssen wir Abstand halten, aber mir ist es sehr wichtig, heute am Gründonnerstag 2020 bei herrlichem Wetter, Ihnen in diesem Segensgottesdienst MUT zuzurufen: Sie sind nicht vergessen, Sie sind nicht allein, Sie und Ihre Generation wird von unserer Gesellschaft besonders in den Blick genommen.“

Weiter sagte er:“ Wir können heute nicht miteinander das Brot teilen, wie wir es sonst in den Gottesdiensten jeden Monat tun, weil dieses Virus, das sich schlagartig verbreitet besonders Ihrer Altersgruppe sehr gefährlich werden kann. Deshalb sind wir aufgefordert Abstand zu halten, um Sie zu schützen, aber Abstand heißt nicht, dass wir nicht zusammenstehen und zusammenhalten und dass uns Gott gerade in dieser Zeit nicht fallen lässt. Wir können uns durch Blicke, durch kleine Zeichen der Liebe und der inneren Verbundenheit zeigen, dass wir einander nahe sind und einander nicht aus den Augen verlieren!“

Pastor Cryan bedankte sich dann bei allen die für die Bewohner unermüdlich im Einsatz sind: bei den Pflegekräften und Präsenzkräften, beim Küchenpersonal, bei der Einrichtungsleitung, dem Hausmeister, aber auch bei den Ärzten, die ins Haus kommen. Er dankte Ihnen, dass Sie der Generation, die ihren Beitrag für diese Gesellschaft geleistet hat, Betreuung und Fürsorge bieten.

Ein kleines Konzert in Zeiten von Corona

200407_Corona Konzert (c) Caritasverband Rhein-Erft

7. April 2020 - Um die Bewohner im Caritas-Seniorenzentrum St. Nikolaus in Brauweiler in diesen schweren Corona-Zeiten aufzuheitern, hatte die Ehrenamtliche Monika Thelen die Idee, ein kleines Konzert rund ums Haus zu geben. Von den Balkonen und aus ihren Zimmern lauschten die Bewohner den bekannten Klängen. Gesungen wurden alte Volkslieder, die jeder kennt und ganz nebenher konnte man die wärmende Sonne genießen.

Mit gebührendem Abstand gesellten sich einzelne Angehörige dazu, um der Mutter oder dem Vater von weitem zuzuwinken und auch ein paar Ehrenamtliche schauten von weitem zu und hatten ihre Freude an den strahlenden Gesichtern der Bewohner. Auch ein paar Tränen der Rührung wurden vergossen.

Weil es so großen Spaß machte, mit den Bewohnern zu singen und sich zu freuen, sollen diese kleinen Konzerte jetzt wöchentlich stattfinden.

Rosi Wintz (Fotos und Text)

Bistro bleibt ab 16. März 2020 geschlossen

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13. März 2020 - Aufgrund der Entwicklung im Zusammenhang mit der Corona-Lage bleibt unser Bistro ab 16. Maärz 2020 bis auf Widerruf geschlossen. 

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