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Ausbildung Pflegefachfrau/Pflegefachmann (m/w/d)

Dreijährige Vollzeitausbildung mit EU-Anerkennung
 

Der Berufsabschluss qualifiziert seine Absolventen zur Übernahme der pflegerischen Versorgung für Menschen aller Altersgruppen. Sie koordinieren und steuern den gesamten Pflegeprozess. Sie unterstützen bei Diagnostik und Therapie, sie übernehmen alle behandlungspflegerischen Aufgaben. Sie beraten Patienten und Pflegebedürftige sowie deren Angehörige.


Erster Ausbildungsbeginn: 01.08.2020


 

Pflegefachfrauen/ Pflegefachmänner sind zum Beispiel in folgenden Einrichtungen beschäftigt:

  • Krankenhäusern
  • Seniorenzentren
  • Ambulante Pflegedienste
  • Hospizeinrichtungen
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Psychiatrische Kliniken
  • Pflegestützpunkten und Beratungsstellen

Die generalistische Pflegeausbildung setzt das Interesse des Auszubildenden zur Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen voraus. Mit dieser Flexibilität stehen diesen Auszubildenden auch im späteren Berufsleben viele Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen.

Die Auszubildenden erlernen, wie mit pflegewissenschaftlichen, medizinischen, sozialen und ethische Zusammenhängen eine Verbesserung der Situation des zu pflegenden Menschen gelingen kann. Gefragt sind Personen, die gern individuelle Versorgungs- und Pflegepläne entwickeln und selbständig Prozesse steuern möchten, ohne das Recht auf Selbstbestimmung des zu Pflegenden außer Acht zu lassen. Die Bereitschaft zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung und die damit verbundene Selbstreflektion gehören damit ebenfalls zum Anforderungsprofil des Auszubildenden.

Die Ausbildung besteht aus Theorie- und Praxisunterricht an der Pflegeschule und der praktischen Ausbildung in unterschiedlichen Lernorten. Dazu gehören folgende Einrichtungen:

  • Krankenhaus
  • Altenheim
  • Ambulante Pflege
  • Psychiatrie
  • Pädiatrie
  • Rehabilitation
  • Hospizeinrichtungen und Palliativversorgung sowie
  • Pflegestützpunkte und Pflegeberatung

Der Ausbildungsvertrag wird mit einem Alten- oder Pflegeheim, einem Krankenhaus oder einer ambulanten Pflegeeinrichtung abgeschlossen.

Die Pflegeschule trägt die Gesamtverantwortung für die Ausbildung und unterstützt die in der praktischen Ausbildung eingesetzten Praxisanleiter.

  • Die Pflege von Menschen aller Altersstufen verantwortlich planen, organisieren, und durchführen,
  • Kommunikation und Beratung personen- und situationsorientiert gestalten,
  • Schulung und Beratung bei Menschen aller Altersstufen verantwortlich gestalten und durchführen,
  • Ärztliche Anordnungen im Pflegekontext eigenständig durchführen,
  • Die Qualität der pflegerischen Versorgung in den verschiedenen Institutionen sicherstellen,
  • Das eigene Handeln auf der von Gesetzten, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und begründen,
  • Pflegehandeln an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichten

Die Ausbildung dauert in Vollzeit drei Jahre. Der theoretische und fachpraktische Unterricht umfasst mindestens 2.100 Stunden, die praktische Ausbildung mindestens 2.500 Stunden.

Beginn jeweils 1. August

 

Die Pflegausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Diese beinhaltet einen praktischen, einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Die bestandene Prüfung berechtigt den Teilnehmer zum Tragen der geschützten Berufsbezeichnung

„Pflegefachfrau“/ Pflegefachmann“

Eine überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung nach AVR wird gezahlt. Diese liegt je nach Ausbildungsjahr zwischen ca. 1.140 Euro und 1.303 Euro

Benötigt werden für die Ausbildung ein praktischer Ausbildungsplatz in einer der 18 ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtungen des Caritasverbandes für den Rhein-Erft-Kreis und ein Schulplatz an der Pflegeschule. Für beide Ausbildungsplätze wird die Bewerbung an die folgende Adresse gerichtet:

Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis e.V.
Stichwort: Bewerbung Pflegeausbildung
Reifferscheidstr. 2-4
50354 Hürth

oder per Mail (nur PDF-Dateien):

pflege-ausbildung@caritas-rhein-erft.de

Vor Abgabe der Bewerbung ist zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Ausbildung erfüllt werden.

 

Zugangsvoraussetzungen

  • Vollendung des sechzehnten Lebensjahres,
  • gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs
  • Abitur oder Fachhochschulreife,
  • oder Realschulabschluss/ Fachoberschulreife,
  • oder eine andere, zehnjährige, allgemeine Schulbildung,
  • oder die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung „Altenpflegehelferin / Altenpflegehelfer“, „Krankenpflegehelferin“ / „Krankenpflegehelfer“ in Verbindung mit dem Hauptschulabschluss,
  • oder eine 2-jährig abgeschlossene Berufsausbildung in Verbindung mit dem Hauptschulabschluss

 

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsanschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • ein Passbild, nicht älter als ein Jahr
  • Kopie der Geburtsurkunde
  • Kopie des Schulabschlusszeugnisses
  • Arbeitszeugnisse/ Bescheinigungen zu bisherigen Arbeitstätigkeiten

 

Ausländische Bewerber müssen in einem schriftlichen Antrag bei der Bezirksregierung Köln prüfen lassen, ob ihr Schulabschluss einem deutschen Schulabschluss gleichgestellt ist.

Reform der Pflegeberufe

Hilfe bei der Pflege

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Information und Bewerbung

Caritas-Pflegeschule

Leiterin: Marita Menzel-Kollenberg
Reifferscheidstr.2-4
50354 Hürth
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Information und Bewerbung

Caritas-Pflegeschule

Verwaltung: Gereon Pick
Reifferscheidstr.2-4
50354 Hürth

Schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen, Foto auschließlich an:

Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis e.V.
Stichwort: Bewerbung Pflegeausbildung
Reifferscheidstr. 2-4
50354 Hürth

oder per Mail an (nur PDF-Dateien):

pflege-ausbildung@caritas-rhein-erft.de

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